Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Ein herrlicher Vortrag von Gunter Dueck von der republica 2011 über die Schwierigkeiten, die Zukunft und die eigenen Pläne des Internets. Er ist Mathematiker, Philosoph und Kritiker und geht in seinem Vortrag vor allem auf seine Liebe zu Sackbahnhöfen, den Verfall der Immobilienpreise in Hof und die damit verbundenen ethisch-moralischen Schwierigkeiten des Internets ein. Das Internet ist seiner Ansicht nach eine Lebensader, das die Gesellschaft formt. Es schafft Arbeitsplätze, zerstört Immobilienpreise, verändert die Medizintechnik. Eine nette Floskel aus dem Vortrag von Herrn Dueck zur Frage, wer im Internet eigentlich Schöpfer und Kreatur ist. Er sieht das Internet als ein großes Betriebssystem, das im Grunde genommen schon längst sich über die Menschen erhoben hat. Ein treffendes Zitat dazu:

“Im Grunde, wir sind dann langsam eine Ameise, wo der Haufen dann wichtig ist. Insofern degradiert das Internet so ein bisschen. Und da gibt es jetzt ein Betriebssystem, dann dann alles weiß, und Sie sind darin eine kleine Made”.

Wie wahr, wie wahr.

Wer Herrn Dueck gern auf Twitter folgen will, hier ist der Link zu seinem Profil. Ein Hinweis auf seine Facebook-Seite.

P.S.: Wer Herrn Dueck gern auf Twitter folgen will, hier ist der Link zu seinem Profil.

Photo by Hernan Pinera/ CC BY

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