Neue Marktstudie: „Kollaborieren oder Kollabieren?“

Neue Marktstudie: „Kollaborieren oder Kollabieren?“ Aktuelle Umfrage bestätigt: Zunehmende Projektarbeit senkt Arbeitsproduktivität von Managern und Wissensarbeitern. Online Collaboration-Werkzeuge und Enterprise 2.0-Organisation sollen Abhilfe schaffen. Mind hat hierzu eine Online-Befragung von über 150 Managern aus den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland durchgeführt, um der Frage nachzugehen, ob die aktuellen IT-Werkzeuge aus Entscheider- und Nutzersicht die Anforderungen an die Projektarbeit erfüllen. Mind-Geschäftsführer Bernhard Steimel sieht seine Einschätzung durch die Umfrage-Ergebnisse bestätigt: „Wissensarbeiter fühlen sich von den ihnen zur Verfügung gestellten Arbeitsmitteln nicht ausreichend unterstützt: Für 84 Prozent der befragten Entscheider aus Großunternehmen und Dienstleistungsbranchen wird der Büroalltag stressiger. Die Erledigung der wichtigsten Aufgaben kommt bei 73 Prozent der Befragten zu kurz. Emails, Meetings und unwichtige Aufgaben sind die wichtigsten ’Zeit-Killer´.“ Klassische Kommunikationsplattformen wie MS Outlook, Excel oder Project eignen sich nur eingeschränkt als Collaboration Tools. Auch Intranets und Wikis unterstützen nicht für alle Befragten optimal das Wissensmanagement im Unternehmen. Dokumenten-Management ist in vielen Unternehmen noch ein Fremdwort, nur jedes vierte Unternehmen setzt diese ein. „Echte“ Team Collaboration Tools wie MS Sharepoint werden nur von 29 Prozent der Befragten genutzt. Aber knapp 90 Prozent geben zu Protokoll, dass Team Collaboration Tools die Zusammenarbeit verbessern könnte. Die Anforderungen an Team Collaboration-Lösungen sind laut Stefan Simons, Co-Autor und IT-Strategiespezialist, klar: „Sie sollen durch attraktive, intuitive und leicht zu bedienende Nutzerschnittstellen die Informations-, Kommunikations- und Kooperations- sowie Koordinationsprozesse entschlacken, beschleunigen und wertschöpfender gestalten.“ Sie müssen Für verteilt arbeitende Projektgruppen müsse es einfacher werden, ihre Arbeit zu erledigen und so die Produktivität zu erhöhen. Collaboration-Lösungen sollten das Management unterstützen, jeweils den aktuellen, „synchronen“ Projektstatus zu identifizieren, Aufgaben zu verteilen, ihre Erledigung zu verfolgen und das Geleistete zu dokumentieren. Zudem sind die betriebswirtschaftlichen Anforderungen zu beachten.

Quelle: team-collaboration.net

Photo by tvol / CC BY

Recent Posts

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.